Bahnverkehr Region Mitteldeutschland

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leipziger17

Der MDR berichtet heute auch darüber. Das hört sich nach einem versuchten Terroranschlag an:

"Mittlerweile stehe auch fest, wie der oder die Täter die Signale manipulieren konnten. Nach Angaben der Bundespolizei waren die Täter unbemerkt auf Signalmasten geklettert und hatten dort Signalkabel umgesteckt. Zusätzlich fanden Einsatzkräfte im Bereich zwischen Beucha und Naunhof gefüllte Sandsäcke, die auf die Gleise gelegt worden waren."

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/schaden-sabotage-bahnstrecke-sperrung-doebeln-100~amp.html

Draconia111

Ich sehe das auch so. Das war keine Aktion die man macht wenn man einfach nur kernbehindert oder besoffen ist, wie z.B. Steine auf Schiene oder Schilder ausreissen. Hier wurde gezielt und mit Fachwissen versucht eine Katastrophe herbei zu führen. Wer immer sowas tut dem wünsche ich etwas für dessen Aussprache ich mir vermutlich eine sofortige Sperrung in diesem Forum einhandeln würde. Bleibt zu hoffen dass das ein Einzelfall bleibt
Gendern ist wenn der Sachse mit dem Boot umkippt

🖤 Emo 🖤

leipziger17

Die Bauarbeiten am Kreuzungsbauwerk Großkorbetha müssen kurzfristig um 3 Jahre auf 2029 verschoben werden. Als Grund genannt werden "veränderte technologische Anforderungen".

Siehe https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/grosskorbetha-kreuzungsbauwerk/infobauarbeiten


BR1442

Die erste Twindex Einheit für den RE 50 wurde gestern von der WFL mit 112 006-2 nach Dresden überführt.

leipziger17

Ab Sonntag gibt es einen Ersatzfahrplan auf dem RE6, da noch nicht alle BEMU-Fahrzeuge ausgeliefert worden bzw. einige Fahrzeuge aktuell ausfallen.

Um die Wendezeit gering halten zu können, fährt der RE6 dann über Borna und lädt während der Fahrt die Akkus auf.

https://www.vms.de/befristete-fahrplanabweichungen-auf-bahnstrecke-chemnitz-leipzig-re-6/

MD 612

Zitat von: leipziger17 am Donnerstag, 11. Juni 2026, 14:29:19Um die Wendezeit gering halten zu können, fährt der RE6 dann über Borna und lädt während der Fahrt die Akkus auf.
Leipzig - Bad Lausick - Chemnitz - Geithain bzw. Geithain - Chemnitz - Bad Lausick - Leipzig, das sind jeweils rund 120km ohne nachzuladen. Mutig, war doch bei der Bestellung der Züge von 130km Akku-Reichweite die Rede.
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

leipziger17

Die Bahnstrecke nach Geithain wird nur auf 24 der 44 Kilometer zweigleisig ausgebaut:

https://www.chemnitz.de/de/aktuell/aktuelle-news/news/ausbaustrecke-chemnitz-leipzig-machbarkeitsuntersuchung-zeigt-weg-fuer-ausbau-des-nordabschnitts

Es bleibt die Frage, welche Abschnitte eingleisig bleiben. Aus Leipziger Perspektive wäre es sicherlich schön, wenn der Streckenabschnitt bis Werkstättenstraße und weiter bis Liebertwolkwitz ausgebaut werden würde (aucht mit neuen Bahnsteigen).

Draconia111

In 10 Jahren wenn wir endlich Baustart haben wird es auf einen zweigleisigen Ausbau irgendeines Bahnhofs rauslaufen ... Wenn ich bedenke dass vor nicht allzu langer Zeit noch die Rede davon war nur 3km beim viadukt nicht auszubauen ist das schon ein krasser Rückschritt
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MD 612

Zitat von: leipziger17 am Mittwoch, 17. Juni 2026, 17:45:35Aus Leipziger Perspektive wäre es sicherlich schön, wenn der Streckenabschnitt bis Werkstättenstraße und weiter bis Liebertwolkwitz ausgebaut werden würde (aucht mit neuen Bahnsteigen).
Werkstättenstraße - Wolks grundsätzlich kein Problem. Aber gerade das Stück Hbf. (Bft. Volkmarsdorf) bis Werkstättenstraße dürfte auf den Kilometer gerechnet zu den teuersten der ganzen Strecke werden. Denn man hat beim Ausbau im Jahr 2006 nicht nur die Strecke eingleisig zurückgebaut. Man hat das eine Streckengleis auch noch in die Mitte des zweigleisigen Planums gerückt und zudem die Brücken über die heutige Thallwitzer Str., Wurzner Str. und Th.-Heuss-Str. in dieser Lage als eingleisige Brücken errichtet und müsste Planum, Gleise und Brücken erneut komplett neu bauen. Das macht's an der Stelle um einiges teurer...

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

leipziger17

Zitat von: MD 612 am Mittwoch, 17. Juni 2026, 22:12:44Denn man hat beim Ausbau im Jahr 2006 nicht nur die Strecke eingleisig zurückgebaut.

Der Abschnitt bis Werkstättenstraße war bis 2006 wirklich komplett zweigleisig? Warum hat man das denn zurückgebaut? Die RE und RB sind doch sicherlich schon damals dort gefahren.

MD 612

Zitat von: leipziger17 am Mittwoch, 17. Juni 2026, 22:30:06Der Abschnitt bis Werkstättenstraße war bis 2006 wirklich komplett zweigleisig?
Ursprünglich war die Strecke von Leipzig Hbf bis Liebertwolkwitz zweigleisig. Zwischen Werkstättenstraße  und Liebertwolkwitz wurde das zweite Gleis 1945 als Reparationsleistung abgebaut, der Abschnitt Leipzig Hbf - Werkstättenstraße (exakt damals Abzw. Engelsdorf B4 und Haltepunkt Engelsdorf Werkstätten, dort zweigten noch zwei Verbindungsgleise zum Rbf Engelsdorf ab) blieb jedoch zweigleisig. Erkennbar heute an Resten des Planums u.a. am Hp Paunsdorf. Das Kreuzungsgleis in Volkmarsdorf sowie das daran anschließende Ausziehgleis zwischen den Brücken Kohlweg und Torgauer Str. sind die Reste dieses einstmals zweiten Streckengleises.

Zitat von: leipziger17 am Mittwoch, 17. Juni 2026, 22:30:06Warum hat man das denn zurückgebaut?
Keine Ahnung. Der ganze Streckenausbau Leipzig - Chemnitz war ein Sparausbau aus der Mehdorn-Ära, geplant für ein Betriebsprogramm mit stündlichem RE mit Neigetechnik sowie zweistündlicher RB plus einzelne HVZ-Verstärker bis Bad Lausick (Früh und Nachmittag je ein Zugpaar außerhalb des Grundtaktes). Überhol- und Kreuzungsgleise für Störfälle und eventuellen Mehrverkehr wurden nicht vorgesehen. Als dann mit Wiederaufnahme des Betriebes die seinerzeitige Connex-Tochter Lausitzbahn die RB-Leistungen im Stundentakt fahren sollte, fehlte gar am durchgehenden Hauptgleis in Belgershain der Bahnsteig, sodass dort jahrelang nur jede zweite Zug in jeder Richtung halten konnte...

Zitat von: leipziger17 am Mittwoch, 17. Juni 2026, 22:30:06Die RE und RB sind doch sicherlich schon damals dort gefahren.
Vor dem Streckenausbau fuhren die RE alle zwei Stunden mit Zugkreuzung in Bad Lausick (dort gab es bis dahin drei Bahnsteiggleise) und bei Wittgensdorf (Wittgensdorf ob.Bf - Chemnitz-Küchwald war und ist zweigleisig). Zudem gab es ab etwa 1998 auch noch einen RE7 Leipzig - Chemnitz über Borna, womit es zwischen beiden Großstädten einen angenäherten Stundentakt gab. Die RB fuhr alle zwei Stunden Leipzig - Geithain mit Zugkreuzung in Bad Lausick und einzelnen HVZ-Verstärkern bis Bad Lausick.
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