LndZ Stufe 3 - Big Bang (neues Nachtnez, Verlängerung Linie 12, neue Buslinien)

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NGT12

Ähm... Naja also... Ich schaue mal in meinen Termin Kalender 😂

Gleiswechsel

Zitat von: SvenLE am Montag, 21. September 2026, 18:55:35Ebenso fehlt die Linie 74E im Plan. Man weiss also nicht, zwischen welchen Haltestellen sie fährt. Ich vermute Lindenauer Markt <> Naunhofer Str.
Sollte man denken, aber es ist nur eine Verbindung zwischen Stötteritz und Holzhausen angedacht.

Zitat von: SvenLE am Montag, 21. September 2026, 18:55:35Hoffen wir mal, das bei den Bussen noch eine bessere Darstellung der Linienführung nachgereicht wird. Einzig sicher sind nur die Tageslinien 60, 70, 73 und 90 zu sein.
Auch hier gibt es teilweise Abweichungen vom Tagesverkehr. Insgesamt fahren die wenigsten Linien nachts so wie man es vom Tagesverkehr gewohnt ist, was die Verwendung der gleichen Linienbezeichnung und das Ziel der Einheitlichkeit leider wieder ein Stück weit in Frage stellt.

Draconia111

#47
Dass die 11 aber am Wochenende nur stündlich nach Schkeuditz fährt ist rein objektiv betrachtet dennoch eine Verschlechterung gegenüber dem Nachtbus alle 35 Min

Muss aber ehrlich gesagt sagen dass mich der Schritt auch nicht wundert. Je nach Tageszeit ist es nach Schkeuditz raus durchaus nicht gerade voll. Nach Markkleeberg kann ich es wiederum nicht nachvollziehen. Die paar Meter hätten den Braten auch nicht fett gemacht

Auch die Wendezeiten in Schkeuditz dürften interessant sein
Gendern ist wenn der Sachse mit dem Boot umkippt

🖤 Emo 🖤

SvenLE

Zitat von: Gleiswechsel am Dienstag, 22. September 2026, 11:02:04Sollte man denken, aber es ist nur eine Verbindung zwischen Stötteritz und Holzhausen angedacht.

Das wäre sehr dumm!
1. Man könnte auch einfach die angedachte  /75 verlängern. Das sind nur wenige Haltestellen.
2. Wenn es nur den Halbkreis durch Holzhausen und Liebertwolkwitz gibt, dann macht eine die Verknüpfung nur am Ende der  /15 kein Sinn für die Fahrgäste.

Warum eine 74 oder auch die neue 64 nicht als Stärkung der Südsehne verkehrt, das bleibt wohl ein Geheimnis der LVB. Gerade die beiden wichtigsten Linien nicht fahren zu lassen, halte ich für fatal.

Eine 64 würde zum Beispiel in Reudnitz viele Anschlüsse bieten. Dafür gurkt man mit der 60 ins Niemandsland.

Offensichtlich scheinen bei den Planungen für das Nachtnetz noch Vorruhestandsbezieher dabei eingebunden zu sein, die einfach seit 1990 kein neues Netz mehr haben wollen.


Zitat von: Gleiswechsel am Dienstag, 22. September 2026, 11:02:04Auch hier gibt es teilweise Abweichungen vom Tagesverkehr. Insgesamt fahren die wenigsten Linien nachts so wie man es vom Tagesverkehr gewohnt ist, was die Verwendung der gleichen Linienbezeichnung und das Ziel der Einheitlichkeit leider wieder ein Stück weit in Frage stellt.

Sehe ich noch nicht als Problem, aber ich kenne die Veränderungen noch nicht. Wir haben ja solche Veränderungen im Laufweg bereits auf der  /7  und der  /70

Wenn es also nicht zu abenteuerlich wird, sollten es die Fahrgäste verstehen können.

Grüße
Sven

Santa Claus

Mahlzeit,
Zitat von: Draconia111 am Dienstag, 22. September 2026, 08:45:32Ich möchte an die 0,0‰ Richtlinie erinnern ^^
wie wäre es mit einem Kasten wohlschmeckender, lokal produzierter Gose? Ich bin zwar kein Biertrinker, aber kundige Connaisseure vermelden, dass das Aroma auf die meisten Leute hochgradig abschreckend wirkt (,Da sagen selbst Düsseldorfer, dass sie lieber Kölsch trinken würden.'). Damit dürfte ein hinreichend geringer Verzehr gewährleistet sein. ;D



Zitat von: Gleiswechsel am Dienstag, 22. September 2026, 11:02:04Insgesamt fahren die wenigsten Linien nachts so wie man es vom Tagesverkehr gewohnt ist, was die Verwendung der gleichen Linienbezeichnung und das Ziel der Einheitlichkeit leider wieder ein Stück weit in Frage stellt.

Könnte man analog der 3N ein Bündel neuer Liniennummern mit N-Zusatz einführen.



Zitat von: SvenLE am Dienstag, 22. September 2026, 16:40:061. Man könnte auch einfach die angedachte  /75 verlängern. Das sind nur wenige Haltestellen.
Ich hatte das damals mal durchgerechnet: Fahrzeit der 15 bis Meusdorf + 5min Umsteigezeit/Fahrzeitreserve + PKW-Fahrzeit Meudorf – Sophienhöhe ergibt 0min Wendezeit, bevor der Bus die Rückfahrt antreten muss, damit er noch die 15 schafft, die dann den Anschluss im Zentrum schafft (bei Ankunft 5min vor der vollen/halben Stunde).

Verlängerung der 75N bis zur Endstelle der 4 ergäbe dann das angesprochene ,Schkeuditz-Problem' (55min Wendezeit). IMHO dürfte aber eine Runde Sophienhöhe -> Kärrnerstraße -> Mölkauer Straße -> Stötteritzer Landstraße -> zurück auf geplanten Linienweg nach Meusdorf machbar sein. Oder Mölkauer Straße -> Zuckelhausen -> Liebertwolkwitzer Straße -> Alte Taucher Straße -> Wolks -> Meusdf.

Falls eine Nacht-74 bis Stötteritz fährt, wäre natürlich auch ein Wagendurchlauf möglich. Aber vllt. ist das wieder ein Fehler im Text, der noch behoben wird. ::)


ZitatEine 64 würde zum Beispiel in Reudnitz viele Anschlüsse bieten. Dafür gurkt man mit der 60 ins Niemandsland.
Anschlüsse? Wirklich Anschlüsse? Oder nur Umsteigemöglichkeiten mit 20 bis 30min Wartezeit?

Linie15E

Zitat von: SvenLE am Dienstag, 22. September 2026, 16:40:06Offensichtlich scheinen bei den Planungen für das Nachtnetz noch Vorruhestandsbezieher dabei eingebunden zu sein, die einfach seit 1990 kein neues Netz mehr haben wollen.
Ich denke, du machst es dir da ein bisschen sehr einfach. Du kannst gerne mal nebeneinander legen, in welchem Umfang aktuell Busse/Bahnen nachts unterwegs sind und dann zukünftig, gerne So-Do, da sind die Wendezeiten durch den 60-min-Takt teils nicht so vorteilhaft ...
 
Das Ganze ist ein Zuschussgeschäft und bedarf einer entsprechenden Finanzierung und in Zeiten, wo diese nicht so einfach ist, sollten wir doch froh sein, dass wir den Status quo nicht noch Jahre weiter aushalten müssen ... Ich empfehle an der Stelle gerne mal eine Fahrt am Wochenende mit der N6 oder N9.
 
Ich meine: mal schauen, wie es anläuft und dann nachsteuern - vielleicht auch schauen, wie die neue 64 angenommen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die in den kommenden Jahren dann auch ggf. öfter als alle 20 min verkehrt.

Draconia111

#51
Zitat von: Santa Claus am Samstag, 03. Januar 1970, 02:43:31Ich hatte das damals mal durchgerechnet: Fahrzeit der 15 bis Meusdorf + 5min Umsteigezeit/Fahrzeitreserve + PKW-Fahrzeit Meudorf – Sophienhöhe ergibt 0min Wendezeit, bevor der Bus die Rückfahrt antreten muss, damit er noch die 15 schafft, die dann den Anschluss im Zentrum schafft (bei Ankunft 5min vor der vollen/halben Stunde).

Verlängerung der 75N bis zur Endstelle der 4 ergäbe dann das angesprochene ,Schkeuditz-Problem' (55min Wendezeit). IMHO dürfte aber eine Runde Sophienhöhe -> Kärrnerstraße -> Mölkauer Straße -> Stötteritzer Landstraße -> zurück auf geplanten Linienweg nach Meusdorf machbar sein. Oder Mölkauer Straße -> Zuckelhausen -> Liebertwolkwitzer Straße -> Alte Taucher Straße -> Wolks -> Meusdf.

Die 75 könnte aber auch eine Ringfahrt machen. Also hin einmal über die Parkstraße und die Holzhäuser Straße nach Stötteritz um Leute aus der 4 einzuladen, dann direkt zur Sophienhöhe, durch Holzhausen, durch Liebertwolkwitz und zurück nach Meusdorf. Hab's nicht durchgerechnet aber klingt grob überschlagen gut machbar. Wobei da es fast sinnvoller wäre die Route von Stötteritz aus zu fahren. Also Stött, Meus, Lieb, Holz und dann zurück nach Stött

Oder man verzichtet auf die Strecke durch Störteritz. Erst Liebertwolkwitz, Holzhausen und dann direkt nach Meusdorf. Dann hätte man gewisse Pufferzeiten und wer unbedingt in die Stadt will steigt in den Bus nach Holzhausen und bleibt sitzen
Gendern ist wenn der Sachse mit dem Boot umkippt

🖤 Emo 🖤

Netzer

Ohne den Tag vor dem Abend zu loben, finde ich das neue Nachtnetz auf den ersten Blick insgesamt wirklich sehr gelungen. Alle relevanten Ortsteile werden so gut bedient. Der grafische Liniennetzplan ist allerdings missraten.

Natürlich muss man immer berücksichtigen, welche (knappen) finanziellen Mittel zur Verfügung stehen und da ist das im Vergleich zum Vorgängernachtnetz eine riesige Verbesserung.

Die Linien 64 und 74 sind auch relativ lang und fahren viele Nachtlokalitäten gar nicht direkt an. Würde ich erstmal weglassen.

Am Hauptbahnhof hat man dafür einen großen, verlässlichen Anschlussknoten, der das Netz insgesamt gut zusammenhält.

Also erstmal zwei, drei Jahre dem neuen Nachtnetz sich bei der Bevölkerung einspielen lassen und dann erst mit nachvollziehbaren Verbesserungsideen nachsteuern.

SvenLE

Zitat von: Netzer am Mittwoch, 23. September 2026, 13:06:46Am Hauptbahnhof hat man dafür einen großen, verlässlichen Anschlussknoten, der das Netz insgesamt gut zusammenhält.

Es wäre aber hilfreich, den Knoten zu entlasten, damit Leute auch in 60 Minuten nach Hause kommen. Solange reicht nämlich nur der Fahrschein.

Wenn alle Straßenbahnen sich dort treffen, dann sind die Gleise voll.

Bahnsteig A+B: /1 /11 /16
Bahnsteig C+D: /3 /7 /15

Man braucht schon den Platz von allen vier Bahnsteigen und müsste den Bus auf die Südseite legen.

Grüße
Sven



MD 612

Zitat von: SvenLE am Dienstag, 22. September 2026, 16:40:06Man könnte auch einfach die angedachte  /75 verlängern. Das sind nur wenige Haltestellen. Wenn es nur den Halbkreis durch Holzhausen und Liebertwolkwitz gibt, dann macht eine die Verknüpfung nur am Ende der  /15 kein Sinn für die Fahrgäste.
Eine durchgehende Nachtlinie Meusdorf - Liebertwolkwitz - Holzhausen - Stötteritz könnte aber sowohl bei einem werktäglichen 60er Takt als auch beim Wochendend-30er Takt von 4 und 15 keine Direktanschlüsse an beiden Endpunkten zu den genannten Straßenbahnen bieten, wenn beide wie geplant zur vollen Stunde am Hbf abfahren und kurz vor der vollen Stunde dort wieder ankommen.

Zitat von: SvenLE am Dienstag, 22. September 2026, 16:40:06Warum eine 74 oder auch die neue 64 nicht als Stärkung der Südsehne verkehrt, das bleibt wohl ein Geheimnis der LVB.
Ein 30er Takt der Buslinie 60 am Wochenende sollte doch dort reichen. Zumal eine weitere Buslinie dazwischen wahrscheinlich gar keine Anschlüsse vermitteln würde, wie es jetzt für alle geplanten Nachtlinien untereinander vorgesehen ist.

Zitat von: SvenLE am Donnerstag, 24. September 2026, 12:20:53Es wäre aber hilfreich, den Knoten zu entlasten, damit Leute auch in 60 Minuten nach Hause kommen. Solange reicht nämlich nur der Fahrschein.
Was ändert sich im Sinne der Gesamtfahrtzeit bei den Nachtknoten im Vergleich zu den jetzigen Sammelanschlüssen? Genau, die Anschlüsse von 3, 7, 16 zu 1, 4 und 15 verkürzen sich um 15 Minuten, die anderen bleiben wie sie sind. Das ist doch mal was. Aber was verschlechtert sich? Wahrscheinlich nichts...

Und entlasten? Drei Bahnen je Gleis passt, und der Bus 3N kann am Fahrbahnrand oder am Busplatz an der Ostseite halten. Den Knoten zu entzerren würde bedeuten, die Umsteigezeiten zwischen den Linien drastisch zu verlängern. Wir erinnern uns mal an die Zeit vor 1990, da hielten zu den nächtlichen Sammelanschlüssen am Hbf-Vorplatz je Richtung sieben Straßenbahnlinien, je zwei weitere kamen an der Ostseite (Wintergartenstr.) und Westseite dazu. Ging auch...

Zitat von: SvenLE am Donnerstag, 24. September 2026, 12:20:53Bahnsteig C+D: /3 /7 /15
Ersetze mal 3 durch 4.

Zitat von: SvenLE am Dienstag, 22. September 2026, 16:40:06Offensichtlich scheinen bei den Planungen für das Nachtnetz noch Vorruhestandsbezieher dabei eingebunden zu sein, die einfach seit 1990 kein neues Netz mehr haben wollen.
Ein paar Beleidigungen der Verantwortlichen scheint für manchen Forist immer dazu zu gehören. Und das auch, wenn man selbst die Basics nicht berücksichtigt, wie wir lesen können...
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

SvenLE

Zitat von: MD 612 am Donnerstag, 24. September 2026, 15:40:55Ein 30er Takt der Buslinie 60 am Wochenende sollte doch dort reichen. Zumal eine weitere Buslinie dazwischen wahrscheinlich gar keine Anschlüsse vermitteln würde, wie es jetzt für alle geplanten Nachtlinien untereinander vorgesehen ist.

Das starre Festhalten an einer Linie, welche nun nicht mehr die Hauptlinie auf der Südsehne sein wird, kann ich einfach nicht verstehen. Die 64 und 74 bieten sich einfach besser an, weil hier die Bezirke besser verbunden werden und gute Anschlusspunkte erreicht werden. Die 60 fährt an fast allen vorbei.


Zitat von: MD 612 am Donnerstag, 24. September 2026, 15:40:55Was ändert sich im Sinne der Gesamtfahrtzeit bei den Nachtknoten im Vergleich zu den jetzigen Sammelanschlüssen? Genau, die Anschlüsse von 3, 7, 16 zu 1, 4 und 15 verkürzen sich um 15 Minuten, die anderen bleiben wie sie sind. Das ist doch mal was. Aber was verschlechtert sich? Wahrscheinlich nichts...

Die Nachtanschlüsse sind immer noch etwas anderes als die Sammelanschlüsse des Spätverkehrs. Mit den Strassenbahnen erhoffe ich mir eine schnellere Verbindung, weil Umwegfahrten entfallen.


Zitat von: MD 612 am Donnerstag, 24. September 2026, 15:40:55Und entlasten? Drei Bahnen je Gleis passt, und der Bus 3N kann am Fahrbahnrand oder am Busplatz an der Ostseite halten. Den Knoten zu entzerren würde bedeuten, die Umsteigezeiten zwischen den Linien drastisch zu verlängern. Wir erinnern uns mal an die Zeit vor 1990, da hielten zu den nächtlichen Sammelanschlüssen am Hbf-Vorplatz je Richtung sieben Straßenbahnlinien, je zwei weitere kamen an der Ostseite (Wintergartenstr.) und Westseite dazu. Ging auch...

Danke für den Hinweis mit der  /4 - die habe ich total vergessen. Damit muss der 3N auf den Fahrbahnrand ausweichen. Im Sinne der Barrierefreiheit sollten wir so etwas wie einfach so auf den Gleisen halten einfach sparen. Vor allem am zentralen Umsteigepunkt.



MD 612

Zitat von: SvenLE am Donnerstag, 24. September 2026, 16:55:19Die 64 und 74 bieten sich einfach besser an, weil hier die Bezirke besser verbunden werden und gute Anschlusspunkte erreicht werden. Die 60 fährt an fast allen vorbei.
Welche wichtigen Ziele, die die 60 nicht anfährt, werden denn von der 64 und 74 bedient? Ich sehe bei beiden Linien ggü. der 60 im Wesentlichen nur Strecken, die auch von anderen Linien direkt oder in Reichweite bedient werden.

Zitat von: SvenLE am Donnerstag, 24. September 2026, 16:55:19Die Nachtanschlüsse sind immer noch etwas anderes als die Sammelanschlüsse des Spätverkehrs.
Was ist denn da nun wieder etwas anderes? Werde doch mal konkret!

Zitat von: SvenLE am Donnerstag, 24. September 2026, 16:55:19Mit den Strassenbahnen erhoffe ich mir eine schnellere Verbindung, weil Umwegfahrten entfallen.
Das ist doch gegeben, daran ändert doch der Sammelanschluss aller Linien am Hbf nichts. Im Gegenteil, man hat Anschluss aller Linien untereinander, inklusive 3N und 73. Was wäre denn Dein Vorschlag, wie man den Nachtverkehr organisieren solle?

Zitat von: SvenLE am Donnerstag, 24. September 2026, 16:55:19Damit muss der 3N auf den Fahrbahnrand ausweichen. Im Sinne der Barrierefreiheit sollten wir so etwas wie einfach so auf den Gleisen halten einfach sparen.
Im Sinne der Barrierefreiheit könnte man die Haltestellen am Fahrbahnrand barrierefrei ausbauen oder (wie ich oben bereits schrieb) die vorhandene Regionalverkehrs-Bushaltestelle an der Ostseite nutzen. Maximaler Weg dorthin 220 Meter, 3 Minuten, barrierefrei und damit etwas kürzer als der Umsteigeweg vom Vorplatz zur Westseite, wenn man (nicht nur im Spätverkehr) zu 9 und 14 umsteigen will.

Aber auch hier: Was wäre Dein Vorschlag, um nachts vom Hbf in alle Stadtteile zu kommen und dabei am zentralen Umsteigeknoten zwischen allen(!) Linien mit kurzen Anschlüssen barrierefrei umsteigen zu können?
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

Alex_LE

Sehe ich es richtig, dass die Haltestellen entlang der Linie 12 (Nord) im neuen Nachtnetz dann nicht mehr bedient werden? Es ist natürlich immer eine persönliche Betroffenheit. Ich finde es aber nicht so prickeln.

Santa Claus

Mahlzeit,
Zitat von: Draconia111 am Dienstag, 22. September 2026, 11:13:19Muss aber ehrlich gesagt sagen dass mich der Schritt auch nicht wundert. Je nach Tageszeit ist es nach Schkeuditz raus durchaus nicht gerade voll. Nach Markkleeberg kann ich es wiederum nicht nachvollziehen. Die paar Meter hätten den Braten auch nicht fett gemacht
in Dölitz hätte man (gemäß aktuellem Fahrplan) 3min Wendezeit, in Mkl.-Ost ergibt sich entweder eine −3min-Negativwende oder 57min. Eigentlich spricht das dafür, entweder den Halbstundentakt da raus zu führen oder alle Fahrten in Dölitz enden zu lassen. ^^


ZitatAuch die Wendezeiten in Schkeuditz dürften interessant sein
Man könnte bis Hänichen fahren und mit dem gesparten /tram-Umlauf einen /BUS nach Schkeuditz schicken, der die Zeit nutzt, um ein bissel das Städtchen zu erkunden^Werschließen.

Man könnte auch eine große Runde drehen: Stahmelner Allee -> Hallesche Str. -> Leipziger Str. -> Hallesche Str. -> Am Roßberg -> 2× rechts -> B6 -> links auf die S8a (P.-Thiersch-Str.) -> westlich um den Flughafen rum -> am Terminal lang -> Poststraße bis zur S1 (L.-Otto-Peters-Allee) -> wenden -> die Radefelder Allee runter -> H.-Junkers- -> H.-Grade-Str. -> Stahmelner Allee. Ein bekanntes PKW-Navi ergibt dafür <40min, sollte also mit einem Umlauf fahrbar (und mMn deutlich effektiver als 55min in Schkeuditz stehen) sein.


Zitat von: Linie15E am Dienstag, 22. September 2026, 23:45:14Ich meine: mal schauen, wie es anläuft und dann nachsteuern - vielleicht auch schauen, wie die neue 64 angenommen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die in den kommenden Jahren dann auch ggf. öfter als alle 20 min verkehrt.
Hoffmers! Vor allem in Grünau sind die Lückenschlüsse überfällig. Mit 10min-Takt könnten sie noch besser wirken.

Santa Claus

'n Ahmdchen,
Zitat von: MD 612 am Donnerstag, 24. September 2026, 15:40:55Drei Bahnen je Gleis passt, und der Bus 3N kann am Fahrbahnrand oder am Busplatz an der Ostseite halten.
stelle ich mir in der Richtung Knaut. -> Taucha etwas umständlich und zeitraubend vor.



Zitat von: Alex_LE am Donnerstag, 24. September 2026, 17:33:54Sehe ich es richtig, dass die Haltestellen entlang der Linie 12 (Nord) im neuen Nachtnetz dann nicht mehr bedient werden? Es ist natürlich immer eine persönliche Betroffenheit. Ich finde es aber nicht so prickeln.

Betrifft doch nur die 3 Hst. bis Nordplatz, da die /n5 danach auf die Eutritzscher Str. wechselt? Da hält sich der Fußweg von der 11 ja in Grenzen, nur eine Hst. etwa an der Roscherstraße fehlt. Die /Z224 Virchow-/Coppistr. wird von der neuen Nacht-90 bedient (halt ohne Direktverbindung vom Hbf.), damit bleibt ja fast nur die Endstelle (und die angrenzende Max-Liebermann-Straße bis kurz vor der Landsberger), die in der Ecke groß was einbüßt. Naja, und die Max-Liebermann-Straße von kurz hinter der Landsberger bis Slevogtstraße. Benötigen wir noch eine Nacht-80 in der Gegend? :D

Aber wo Licht ist, ist halt auch Schatten.