Zitat von: leipziger17 am Samstag, 04. Juli 2026, 18:07:55NASA (MDSB2) und ZVMS (RE6) sollen die Regel entfernen, dass die Werkstatt auf ihrem Gebiet liegen muss.
im 10'-min Takt.
mit 3 Bahnen in 10 Minuten.Zitat von: MD 612 am Samstag, 04. Juli 2026, 16:40:41Aber warum hätte die Instandhaltung nicht in Dresden stattfinden können? Zwei von drei Linien des E-Netzes Mittelsachsen enden dort, ähnlich in Zwickau.
Zitat von: MD 612 am Samstag, 04. Juli 2026, 16:40:41Danke, soweit hatte ich das noch nicht durchgearbeitet. Allerdings liegt auch fast das gesamte Netz in Sa.-Anhalt. Sachsen bzw. der ZVNL ist nur im Abschnitt Delitzsch - Leipzig Hbf (RE13)/ - Gaschwitz (S2) beteiligt. Leipzig liegt also nur am Rand dieses Netzes. Aus rein betrieblicher Sicht kämen da neben Magdeburg vor allem Dessau in Betracht.
Zitat von: MD 612 am Samstag, 04. Juli 2026, 16:40:41Nein, es gab bei der MDSB1 keinerlei Nachnutzungszusage für eventuelle Werkstattneubauten. 2013 nicht und 2027 auch nicht.
Zitat von: MD 612 am Samstag, 04. Juli 2026, 16:40:41Was sollen die denn nachbessern?
Zitat von: MD 612 am Samstag, 04. Juli 2026, 16:40:41Die Frage wäre ja, wie die zu betreiben wäre, um keinen der beiden Betreiber zu benachteiligen. Ein Werkstattstandort muss nach betrieblichen Erfordernissen und wirtschaftlichen Aspekten ausgewählt werden, nicht nach politischen Befindlichkeiten.
Zitat von: leipziger17 am Samstag, 04. Juli 2026, 13:28:48Allgemein finde ich die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie gut. Insb. den Verzicht auf den südlichen Ringschluss für den MIV finde ich sinnvoll.
Zitat von: leipziger17 am Samstag, 04. Juli 2026, 13:28:48Die geplante Position des Betriebshofes finde ich aber nicht so optimal. Erstens ist der Betriebshof bei Bauarbeiten auf der Georg-Schuhmann-Str. vom gesamten Netz abgeschnitten.
Zitat von: leipziger17 am Samstag, 04. Juli 2026, 15:05:04Aber du schreibt ja selbst, dass bei einem Neubau praktisch nur ZVMS-Gebiet infrage kam. Die Werkstatt in Dresden (DB Regio) oder Neumark (Länderbahn) war damit aus dem Rennen.Waren sie nicht. Alstom hat sich für Chemnitz entschieden. Wenn aber ein anderer Bewerber für die Instandhaltungsleistungen das Rennen gemacht hätte, wäre vielleicht Dresden, Zwickau oder Neumark zum Zuge gekommen. Zugegeben, Neumark wäre etwas abgelegen gewesen, wie jetzt beim Los 2 der MDSB auch. Aber warum hätte die Instandhaltung nicht in Dresden stattfinden können? Zwei von drei Linien des E-Netzes Mittelsachsen enden dort, ähnlich in Zwickau.
Zitat von: leipziger17 am Samstag, 04. Juli 2026, 15:05:04Für die 2031 MDSB2 Ausschreibung ist Sachsen-Anhalt als Werkstattstandort vorgeschrieben. Siehe Anlage 3023.Danke, soweit hatte ich das noch nicht durchgearbeitet. Allerdings liegt auch fast das gesamte Netz in Sa.-Anhalt. Sachsen bzw. der ZVNL ist nur im Abschnitt Delitzsch - Leipzig Hbf (RE13)/ - Gaschwitz (S2) beteiligt. Leipzig liegt also nur am Rand dieses Netzes. Aus rein betrieblicher Sicht kämen da neben Magdeburg vor allem Dessau in Betracht.
Zitat von: leipziger17 am Samstag, 04. Juli 2026, 15:05:04Aber es gab wahrscheinlich eine Nachnutzungszusage im Falle eines Neubaus.Nein, es gab bei der MDSB1 keinerlei Nachnutzungszusage für eventuelle Werkstattneubauten. 2013 nicht und 2027 auch nicht.
Zitat von: leipziger17 am Samstag, 04. Juli 2026, 15:05:04Es wäre besser, wenn NASA und ZVMS ihre Ausschreibungen anpassen würden. Es darf jedenfalls nicht sein, dass Leipzig benachteiligt wird, obwohl hier das größte Verkehrsaufkommen ist und ein großer Teil der Steuergelder von hier stammt.Was sollen die denn nachbessern? Die Region Leipzig ist an den Ausschreibungsnetzen des ZVMS nur am Rande beteiligt (Nordabschnitt RE6), ebenso im Falle MDSB2 (Südabschnitte RE13 und S2 sowie Ostteil S9), im Falle ENORM gar nicht. Der weitaus größere Teil dieser Netze liegt beim ZVMS bzw. bei der NASA. Dass die Betreiber der MDSB1 ab 2027 (weiterhin) auf ihre bestehenden Werkstattstandorte in Halle und Neumark setzen, kann man denen genauso wenig vorwerfen wie der NASA oder dem ZVMS. Und ob eine zentrale Werkstatt im Raum Leipzig am Ende aus betrieblicher Sicht die bessere Option wäre, steht auch nicht fest. Vor allem auch wegen der bestehenden Losaufteilung nicht. Die Frage wäre ja, wie die zu betreiben wäre, um keinen der beiden Betreiber zu benachteiligen. Ein Werkstattstandort muss nach betrieblichen Erfordernissen und wirtschaftlichen Aspekten ausgewählt werden, nicht nach politischen Befindlichkeiten.
beide Ri: von Lausen kommend ab Westplatz über Leuschnerplatz zum Hauptbahnhof, Berliner Brücke zum Stannebeinplatz
ab Torgauer Platz in beide Ri. über Koehlerstraße, Dresdner Straße, Hauptbahnhof, Zoo zum Westplatz. Richtung Westen weiter direkt zum Felsenkeller, dann Angerbrücke. Rückzu ab Angerbrücke über Waldplatz zum Westplatz und weiter wie oben.
verlängert bis Angerbrücke.
Richtung Osten ab Waldplatz über Westplatz. Richtung Westen ab Lortzingstraße über Westplatz, Felsenkeller.
: Keine Fahrten über Torgauer Platz.
keine Durchbindung zur Linie
, ab Leuschnerplatz analog des bisherigen Linienweges als Linie
zur Angerbrücke über Felsenkeller.
fährt mittlerweile wieder über Ph.-Rosenthal-Straße, zuvor über Prager Straße.
über die Karli.
nicht im Einsatz.
zwischen Koehlerstraße und Leuschnerplatz über Dresdner Straße, Augustusplatz, Hauptbahnhof (wenden), Augustusplatz.
) wie zur Baumaßnahme Hauptbahnhof Phase 1 vorgesehen.Zitat von: MD 612 am Samstag, 04. Juli 2026, 14:25:58Der ZVMS hat im Falle E-Netz Mittelsachsen nicht den Ort der Werkstatt vorgeschrieben, sondern die Bereitstellung der Fahrzeuge einerseits und deren Instandhaltung andererseits. Das sich dafür der Betriebsmittelpunkt des Netzes in Chemnitz anbietet, dürfte einleuchtend sein. Alstom (oder ein anderer Instandhalter, es waren ja mehrere im Rennen) hätte sich aber auch für einen anderen Standort (Dresden, Zwickau) entscheiden können. Dass der Standort trotzdem in Sachsen liegen würde, ergibt sich von selbst.
Zitat von: MD 612 am Samstag, 04. Juli 2026, 14:25:58Die NASA hingegen hat für keines ihrer elektrischen Netze einen Werkstattstandort im eigenen Bundesland vorgeschrieben. Sowohl Halle als auch Magdeburg waren historisch gewachsen und schon lange vor dem Gewinn der Netze ENORM und MDSB2 in Betrieb. Die Nutzung eines Werkstattstandortes war nur im Falle DISA vorgeschrieben, um die Zukunft der FIS in Halberstadt abzusichern. Aber das gesamte Netz besteht ja fast ausschließlich nur in Sa.-Anhalt.
Zitat von: MD 612 am Samstag, 04. Juli 2026, 14:25:58Aber wer investiert schon in einen neuen Werkstattstandort, wenn er nur 12 Jahre Garantie zu dessen Nutzung hat?
Zitat von: MD 612 am Samstag, 04. Juli 2026, 14:25:58Wenn dafür die Werkstatt in Halle geschlossen wird, sind es keine neuen Arbeitsplätze, sondern nur ein "Ausspielen" Leipzig vs. Halle. Dann wären die meisten Arbeitsplätze in Leipzig durch Kollegen der heutigen Werkstatt Halle besetzt worden, weil die die erforderlichen Qualifikationen mitbringen. Oder man hätte aufwändig neu ausbilden müssen, während sich die qualifizierten Kollegen aus Halle neue Arbeit außerhalb der Bahnbranche suchen dürfen. Nachhaltig geht anders...
Zitat von: leipziger17 am Samstag, 04. Juli 2026, 00:54:33Wenn aber NASA und ZVMS den Ort der Werkstatt vorschreiben, sollte der ZVNL das Gleiche tun.Der ZVMS hat im Falle E-Netz Mittelsachsen nicht den Ort der Werkstatt vorgeschrieben, sondern die Bereitstellung der Fahrzeuge einerseits und deren Instandhaltung andererseits. Das sich dafür der Betriebsmittelpunkt des Netzes in Chemnitz anbietet, dürfte einleuchtend sein. Alstom (oder ein anderer Instandhalter, es waren ja mehrere im Rennen) hätte sich aber auch für einen anderen Standort (Dresden, Zwickau) entscheiden können. Dass der Standort trotzdem in Sachsen liegen würde, ergibt sich von selbst.
Zitat von: leipziger17 am Samstag, 04. Juli 2026, 00:54:33Eine solche Werkstatt bedeutet Investitionen und Arbeitsplätze im Leipziger Raum.Wenn dafür die Werkstatt in Halle geschlossen wird, sind es keine neuen Arbeitsplätze, sondern nur ein "Ausspielen" Leipzig vs. Halle. Dann wären die meisten Arbeitsplätze in Leipzig durch Kollegen der heutigen Werkstatt Halle besetzt worden, weil die die erforderlichen Qualifikationen mitbringen. Oder man hätte aufwändig neu ausbilden müssen, während sich die qualifizierten Kollegen aus Halle neue Arbeit außerhalb der Bahnbranche suchen dürfen. Nachhaltig geht anders...
Zitat von: leipziger17 am Samstag, 04. Juli 2026, 13:28:48Die geplante Position des Betriebshofes finde ich aber nicht so optimal.Planungen für einen Straßenbahnhof in Wahren gibt es schon seit den 1980er Jahren. Damals sollten die bestehenden Straßenbahnhöfe in Möckern und Gohlis (Landsberger Str.) ersetzt werden. Vorgesehen war der Betriebshof an der Pittlerstraße in etwa in dem Bereich, auf welchem nach 1990 die längst wieder geschlossene LVZ-Druckerei gebaut wurde. Auch die Endstelle Wahren Rathaus sollte dorthin verlagert werden.
Zitat von: SvenLE am Freitag, 03. Juli 2026, 22:12:32Mal etwas Neues zu den Neubauprojekten - Die Machbarkeitsstudie zur Netzerweiterung in Wahren ist jetzt öffentlich verfügbar.
Vorlage Stadtrat
Kurzzusammenfassung:
- Ausbau Auenseestr. Nord mit Strassenbahn in Seitenlage
- 4. Strassenbahnhof am Bahnhof Wahren
- zweigleisiger Ausbau der Georg-Schumann-Str. von Wahren bis zum Wechsel auf nördliche Seitenlage
- Neuer Verknüpfungspunkt Bus / Strassenbahn an der Ölhafenstr.
Grüße
Sven
und
von Wahren aus zu bedienen (letztere könnte man evt. nachrüsten).